Ein Blick hinter die Kulissen
Behind the slopes
Ein unvergesslicher Skitag ist das Ergebnis monatelanger Vorbereitung, grosser Investitionen und eines engagierten Teams. Erfahre, was hinter den Kulissen geschieht – von den Revisionen im Sommer, der Planung im Herbst bis zu den täglichen Arbeiten während der Wintersaison.
Sommer 2026
Revisionen am Betelberg
Während im Sommer Wandernde und Biker unterwegs waren, lief im Hintergrund ein grosses Programm: Strecken kontrolliert, Rollen zerlegt, Gondeln geprüft, ein Skiliftseil repariert. Damit du im Winter sicher und zuverlässig auf die Piste kommst, werden alle Anlagen regelmässig revidiert. Einige Arbeiten sind jährlich fällig, andere nur alle sechs Jahre. Hier erfährst du, was diesen Sommer am Betelberg gemacht wurde.
Mehr zum Thema Wartung und Revision findest du übrigens >hier<.
Bei der 1. Sektion stand dieses Jahr die grosse Streckenrevision an. Sie ist alle sechs Jahre vorgeschrieben.
Dafür wurden die Rollenbatterien von den Stützen demontiert und mit dem Helikopter ins Tal geflogen. Dort wurden sie vollständig zerlegt und gereinigt, und die Schmierbüchsen wurden ersetzt. Defekte Lager wurden erneuert und die Gummiringe der Seilrollen bei Bedarf ausgetauscht. Sicherheitsrelevante Bauteile wie Achsen, Bolzen und Sicherungselemente wurden zerstörungsfrei geprüft. Anschliessend wurde alles wieder montiert, kontrolliert und per Helikopter zurück auf die Stützen geflogen.
Parallel dazu liefen in den Stationen die jährlichen Unterhalts- und Revisionsarbeiten. Damit die Bahn sicher und pünktlich in den Sommerbetrieb starten konnte, mussten diese Arbeiten in nur eineinhalb Monaten erledigt werden.![]()
Auf der Strecke der 2. Sektion wurden alle Rollenbatterien kontrolliert und geschmiert und verschlissene Seilrollen bei Bedarf ersetzt. In den Stationen fanden die jährlichen Unterhalts- und Revisionsarbeiten statt. Zusätzlich wurde ein Drittel der Gondeln vollständig zerlegt und von einer Fachfirma zerstörungsfrei geprüft. So kommt jede Gondel alle sechs Jahre an die Reihe.
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Wallegg – 1. Sektion
- Ordentliche Streckenrevision mit Schmierung der Rollenbatterien, Kontrolle der Anlage sowie Ersatz defekter Seilrollen.
Wallegg – 2. Sektion
- Die 88 Fahrzeuge der zweiten Sektion wurden ebenfalls im Sechsjahresturnus vollständig zerlegt und durch eine Fachfirma zerstörungsfrei geprüft.
- Zusätzlich wurde die ordentliche Streckenrevision mit Schmierung der Rollenbatterien, Kontrolle der Anlage sowie Ersatz defekter Seilrollen durchgeführt.
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Am Skilift Leiterli war der Aufwand diesen Sommer besonders gross.
- Gehänge: Alle 62 Gehänge wurden komplett revidiert, inklusive Reinigung und Kontrolle der Klemmen, Kontrolle der Gehängearme, Revision der Einzugsvorrichtungen und Ersatz der Schleppseile.
- Umlenkrad (29. Juni): Die MB Diagnostik AG hat das Umlenkrad mit Schwingungsmessung und Frequenzanalyse untersucht. Am Umlenkrad in der Bergstation zeigten sich deutliche Abweichungen vom Sollzustand. Aufgrund dieser Werte und früherer Messungen wurde ein Lagertausch vor dem Winter empfohlen. Dieser wurde zusammen mit einer Spezialfirma durchgeführt.
- Seil (26. August): Bei der magnetinduktiven Seilprüfung durch das IKSS wurde ein Blitzschlag am Seil festgestellt. Am 16. September wurde das Seil repariert. Dafür musste es von zwei Stützen genommen und das Spanngewicht entlastet werden. Die beschädigten Litzen wurden ausgedreht und durch neue ersetzt.
Revision der 62 Gehänge:

Lagertausch des Umlenkrads:

Reparatur des Seils:
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Auch an den übrigen Skiliften wurden im Sommer umfangreiche Unterhaltsarbeiten durchgeführt: Strecke kontrolliert, Rollenbatterien überprüft und geschmiert, verschlissene Seilrollen ersetzt und alle Skiliftgehänge gewartet.
- Alle sechs Jahre: grosse Streckenrevision mit Demontage der Rollenbatterien und zerstörungsfreier Prüfung. Auch die Gondeln werden in diesem Turnus vollständig zerlegt und geprüft, jedes Jahr ein Teil davon.
- Jährlich: Kontrolle und Unterhalt aller Strecken. Dabei fährt das Team mit dem Revisionsgehänge von Stütze zu Stütze, hebt das Förderseil an, prüft die Rollen auf Lagerschäden und schmiert sie.
- Zweimal pro Jahr: dieselbe Kontrolle bei Anlagen mit Sommerbetrieb.
05.10.2026
Beschneiungsanlage
Die Schneeerzeuger sind wieder sichtbar. Unser Team verteilt sie aktuell im Skigebiet. Ab Mitte Oktober werden zuerst die Leitungen im Boden gespült, damit allfälliger Rost aus dem System verschwindet. Danach wird jeder Schneeerzeuger einzeln getestet. So ist alles startklar, sobald die Temperaturen stimmen.
Wir geben alles für perfekte Pisten
Was braucht es alles für deine perfekte Piste?
Für das ultimative Carving-Feeling müssen unsere Pisten nicht nur griffig und breit sein, sondern auch gleichmässig. Die Herausforderung liegt in der Kombination aus natürlichem und technischem Schnee sowie der perfekten Pistenstruktur ohne störende Absätze.
Schon im Sommer beginnt unser Team mit der Wartung der Pistenfahrzeuge und Schneeerzeuger, um im Winter reibungslose Abläufe zu gewährleisten. Dank unserer modernen Beschneiungsanlage garantieren wir Schneesicherheit – im Einklang mit der Natur und so umweltschonend wie möglich. Durch den Einsatz modernster Technik wird präzise gesteuert, dass genau die richtige Menge Schnee am optimalen Ort produziert wird – nicht zu viel und nicht zu wenig.
Zahlen und Fakten
Was kostet ein Skitag?
Einen Betriebstag im Winter im Hauptgebiet Adelboden-Lenk inkl. Chuenisbärgli & Betelberg kostet uns viel Geld, unabhängig davon, wie viele Gäste wir an dem Tag haben.
Einen Betriebstag im Winter kostet die Bergbahnen Adelboden-Lenk AG rund 176'000 CHF. Diese Kosten setzen sich aus Abschreibungen, Löhnen, Stromkosten für Bahnen & Beschneiung, Versicherungskosten, diversen Unterhaltskosten, Kosten für IT, Marketing, Verkauf, und Diesel zusammen.
Die grosse Aufgabe der Beschneier ist es, dass unsere Gäste am ersten Skitag schöne weisse Pisten vorfinden. Dies beinhaltet eine grosse Vorarbeit im Herbst, wenn die Schneeerzeuger in der richtigen Position aufgestellt werden. Im November/Dezember, wenn es die Temperaturen zulassen, werden die Schneeerzeuger vom PC aus bedient und bei Kontrollfahrten auf Feld überprüft.
Bei der Lufttemperatur wird die Luftfeuchtigkeit miteinberechnet, dies nennt man die Feuchtkugeltemperatur. Bei -2 / -2.5 Feuchtkugeltemperatur kann technischer Schnee erzeugt werden. Bei trockener die Luft kann bei wärmeren Temperaturen beschneit werden, als bei feuchter Luft. Zum Beispiel kann, wenn die Luftfeuchtigkeit unter 60% liegt, schon bei +2 bis +3 Grad beschneit werden.
Dies ist temperatur- und modellabhängig. Von 1 bis 1.5 Liter pro Sekunde, aber sogar bis zu 10 Liter pro Sekunde, wenn z.B. bei -15 Grad beschneit wird.
Es ist zeitlich begrenzt: Vom 15. Oktober – 15. März darf beschneit werden.
Ein Kubik Schnee kostet zwischen 4 und 5 CHF. Wie viel es in der Stunde kostet, kommt darauf an, wie viele Schneeerzeuger laufen.
Lenkseitig gibt es über 200 Propellermaschinen und knapp 50 Lanzen. Auf Adelbodenseite sind es ca. 80 Propellermaschinen und um die 250 Lanzen.
Dies ist eine Strategiefrage: Im Herbst überlegt man sich, welche Pisten Priorität haben, damit das ganze Skigebiet funktioniert: um von A nach L zu kommen und wieder zurück. Anschliessend kommen die zusätzlichen Pisten, die weniger Wichtigkeit haben.
Freundlichkeit & Sicherheit: Die Menschen hinter dem Skibetrieb
Mehr als nur Bahnbetrieb
Unsere Mitarbeitenden haben sich zum Ziel gesetzt, dass wir die freundlichste Bahn werden. Indem sie den Gästen helfen, die Skier in die Gondeln zu heben, tragen sie zu einem reibungslosen Ablauf bei. Doch für einen sicheren Skibetrieb braucht es weit mehr:
Frühjahresrevisionen
sorgen für langfristige Sicherheit der Anlagen.
Kontrollen
Jährliche, halbjährliche, monatliche, wöchentliche und tägliche
Kontrollen garantieren einen störungsfreien Betrieb.
Persönlicher Service
Unterstützung für Gäste, insbesondere für Familien,
Gäste mit Beeinträchtigungen und ältere Skifahrer.
Sicherheit auf der Piste
Pistensignalisation, Polsterungen und Absperrungen sorgen für Sicherheit
Beratung
Auch Mitarbeitende im Kassen- & Supportbereich beraten die Gäste,
helfen bei Fragen und unterstützen ältere Gäste beim Online-Buchen ihrer Skipässe.
Gastro
In unseren 5 Berghäusern sorgen unsere Gastroprofis dafür,
dass dein leibliches Wohl nicht zu kurz kommt.
Sie verwöhnen dich mit kulinarischen Gipfelstürmen.
Ob im Vorder- oder Hintergrund: Alle Mitarbeitende engagieren
sich jeden Tag mit Herzblut für dein perfektes Erlebnis am Berg.
von Kontrollen bis zur grossen Revision
Wartungszyklen der Anlagen
Neben den täglichen, wöchentlichen und monatlichen Kontrollen gibt es zusätzlich umfassendere Kontrollen und Revisionen für jede Anlage. Am Ende jeder Saison wird jede Anlage, die in Betrieb war, einer grossen Revision unterzogen.
Jede Gondelanlage wird alle paar Jahre magnetinduktiv genauestens überprüft. Dies erfolgt in einem jährlichen Turnus, damit nicht alle Anlagen gleichzeitig überprüft werden müssen.
Zahlen und Fakten
Das Skigebiet im Überblick
Die Teams arbeiten täglich daran, dass du top Pistenbedingungen vorfindest. Im Hauptgebiet Adelboden-Lenk und Betelberg sind im Winter rund 350 Mitarbeitende im Einsatz, 150 davon täglich. Jede Nacht werden dort rund 300 Hektaren Pistenfläche frisch präpariert – das sind fast 400 Fussballfelder.
Neugierig auf noch mehr spannende Zahlen? Dann wirf einen Blick auf die Grafik!
Unser Angebot
Top Erlebnisse in Adelboden-Lenk
In Adelboden-Lenk mit dem Hauptgebiet und allen Teilgebieten verbinden sich unberührte Natur, echte Tradition und aktiver Lifestyle zu einem unvergesslichen Erlebnis. Die vielen Facetten sind es, die Adelboden-Lenk so unverwechselbar machen. Ein Wintermärchen in tausend Variationen.
Adelboden-Lenk im Überblick:
- über 200 bestens präparierte Pistenkilometer
- 70 moderne Bergbahnen und Lifte
- Schneesicherheit von Dezember bis Mai
- 60 Prozent beschneite Hauptpisten
- die legendäre Weltcup-Piste am Chuenisbärgli
- eine der längsten Funslopes der Schweiz
- Spezialpisten, Skicross, Snowparks und über 30 Fun-Anlagen mehr für die Extraportion Abwechslung
Traumkulisse
Unsere schönsten Pisten
Skifahren vor der einmaligen Bergkulisse in Adelboden-Lenk. In der Hauptrolle: Du und unsere schönsten Abfahrten. Wie ein Teppich aus Schnee betten sie sich in die malerische Landschaft ein und lassen das Winterherz Purzelbäume schlagen.
Und welches ist deine Traumpiste? Lass es uns wissen:
Hauptgebiet Adelboden-Lenk
Höhepunkt und höchster Punkt des Hauptgebietes Adelboden-Lenk. Ob auf dem Sonnenhang Richtung Lenk oder durch den Pulverschnee auf der Freeride-Piste nach Adelboden – der Laveygrat sorgt für Weitblicke zum Plaine Morte Gletscher, zu den Fribourger Alpen und talauswärts fast bis ins Emmental. Hier, zwischen Adelboden und der Lenk, liegt einem die Pistenwelt zu Füssen.
Engstligenalp
Die Pisten auf der Engstligenalp trumpfen mit Schneesicherheit bis im Mai auf. Dabei thront der Wildstrubel wie ein grosser Wächter über dem Skigebiet. Skifahren an den Hängen des höchstgelegen Hochplateau der Schweiz wird zum ganz traumhaften Erlebnis. Nirgends sonst in Adelboden-Lenk kommen einem die Gipfel näher.
Elsigen-Metsch
Berge oder See? Die Elsigenalp bietet beides und verbindet Carvingschwünge mit Seeblick. Hoch oben auf dem Elsighorn gehört die Aufmerksamkeit für einen kurzen Moment nicht nur der nächsten Abfahrt, sondern ebenfalls der Aussicht auf den Thunersee. Perfekt? Perfekt!
tschentenalp
Der Adelbodner Hausberg
In sechs Minuten vom Adelbodner Dorfzentrum auf die Piste: Die Tschentenalp verbindet Cracks, Familien und Anfänger. Die Sonnenterrasse des Restaurants Tschentenalp lädt zum genüsslichen Lunch ein. Gäste geniessen dabei nicht nur hochstehende Kulinarik, sondern auch ein unvergleichliches Panorama. Der TschentenDrom direkt bei der Bergstation ist der Treffpunkt zum gemütlichen Aprés-Ski.
Betelberg
Der Lenker Kulturberg
Das sanft abfallende Gelände von Leiterli bis Stoss wird vor allem von Anfängern geschätzt. Für die sportlichen Fahrer ist die sieben Kilometer lange Tschuggenpiste ein Juwel. Der Lenker Hausberg hat Charme, trumpft kulinarisch mit Tradition und urchiger Gemütlichkeit auf und vermag es, Einheimische, Familien und Gäste gleichermassen in seinen Bann zu ziehen.